|
Blutrote Farbe am Kanzleramt
|
|
|
Ende deutscher Mittäterschaft im Gazastreifen der Rechten und Reichen
|
|
|
|
Unterstützer:innen der Neuen Generation beim Farbprotest am Bundeskanzler
|
|
|
|
|
Berlin, 07.07.2025, 12.15 Uhr – Zwei Unterstützer:innen von Palestine Rising, einer jungen Tochterkampagne der Neuen Generation, haben am Montag mit einem Farbprotest am Bundeskanzleramt den Genozid im Gazastreifen angeprangert. Sie bekräftigen damit ihre Forderung nach einem Ende der deutschen Mittäterschaft.
Gegen 12 Uhr am Mittag verteilten ein Mann und eine Frau blutrote Farbe auf der weißen Fassade des Kanzleramts. Im Anschluss setzten sie sich vor die befleckte Wand und hielten Banner mit der Aufschrift „Die Drecksarbeit ist blutig“ und „Stoppt Völkermord – keine deutsche Mittäterschaft“.
Fabian Beese (26), Vater eines dreijährigen Sohnes, erklärt seinen Protest: „Es zerreißt mir das Herz, jeden Tag Menschen im Gazastreifen sterben zu sehen – Kinder, Frauen, Familien. Die Tatsache, dass unsere Regierung das unterstützt, macht mich sprachlos. Deutschland liefert weiter Waffen, obwohl das Leid von Tag zu Tag zunimmt. Politiker wie Friedrich Merz reden von ‚Drecksarbeit‘, aber nicht von der Realität dahinter: Zerstörung, Blut und Tod.“
Er betont: „Das können wir nicht länger hinnehmen. Wir fordern, dass die Waffenlieferungen sofort gestoppt werden. Kein deutsches Geld, keine deutsche Waffe darf weiteres Leid verursachen.“
In Reaktion auf die Militärangriffe Israels auf den Iran im Juni hatte Friedrich Merz das Vorgehen Israels im ZDF als „Drecksarbeit für uns alle“ bezeichnet. [1]
Die herabwürdigende Wortwahl des Bundeskanzlers im Zusammenhang mit einem völkerrechtlich höchst kritisch zu sehenden Angriff, lässt tief blicken. Derartige Äußerungen entlarven, was häufig hinter einer Fassade aus leeren Worthülsen und Mitgefühlsbekundungen verborgen bleibt: Menschliches Leid rückt im Angesicht machtpolitischer Überlegungen weit in den Hintergrund.
Trotz zunehmender öffentlicher Kritik hochrangiger deutscher Politiker:innen an der Gewalt im Gazastreifen exportiert Deutschland noch immer Rüstungsgüter in Millionenhöhe nach Israel. [2]
Was mit diesen Waffen passiert, zeigen erschütternde Bilder, Videos und Berichte von Betroffenen: Zerstörung jeglicher Infrastruktur, Angriffe auf Zivilist:innen, Schüsse auf hungernde Menschen, die in Verteilzentren auf humanitäre Hilfe hoffen. [3]
Für vermutlich über 100.000 Tote (so die aktuellen Zahlen) und zahlreiche Verletzte und Hungerleidende hat die deutsche Regierung vor der Kamera zwar Mitgefühl. In der Realität macht sich Deutschland durch anhaltende Waffenlieferungen jedoch der Mittäterschaft an diesen und zukünftigen Verbrechen schuldig. [4] Der heutige Protest zeigt die Wahrheit hinter der Fassade auf: Die deutsche Staatsführung hat Blut an den Händen.
Palestine Rising fordert einen sofortigen Stopp aller Rüstungsexporte nach Israel, sowie ein Ende der Abschiebungen von Menschen, die sich für einen gerechten Frieden in Palästina einsetzen.
[1] Drecksarbeit für uns alle
[2] Deutsche Waffen: Mehr Rüstung für Israel | taz.de
[3] Ärzte ohne Grenzen bezeichnet Gaza-Hilfe als „getarntes Massaker“ | tagesschau.de [4] Wie hoch sind die Opferzahlen im Gazastreifen wirklich? – DW – 02.07.2025
|
|
|
|
Die Letzte Generation ist mit Forderungen nach Tempo 100 oder dem 9-Euro-Ticket gescheitert, obwohl breite Mehrheiten genau das wollten. Warum? Weil die Meinung der Bevölkerung in der Entscheidungsfindung der Regierung keine Beachtung mehr findet. Das Regierungssystem ist kaputt, von Lobbys „gehackt“. Die Neue Generation ist daher überzeugt: Wir brauchen eine friedliche demokratische Revolution.
Es wird Zeit, dass man sich wieder gegenseitig zuhört, respektiert und vertraut. Dafür haben wir das Parlament der Menschen ins Leben gerufen. Es soll ein Gegenentwurf zum Bundestag sein, dem „Parlament der Lobbys“.
Das Parlament der Menschen schafft einen Ort der Menschlichkeit und der ehrlichen Diskussion. Die Teilnehmenden werden unter Berücksichtigung von Geschlecht, Alter, Bildungsabschluss und Migrationshintergrund ausgelost. Im Sinne eines Gesellschaftsrats debattieren sie über zentrale Zukunftsfragen – ohne Einflussnahme durch Lobbys.
Das erste Parlament der Menschen fand vom 30. Mai bis 1. Juni auf der Bundestagswiese in Berlin statt. Das Motto lautete: „Aufbruch in eine neue Welt! – Wie drängen wir den Einfluss von Geld auf Demokratie und Gesellschaft zurück?“ Das Parlament der Menschen soll regelmäßig wiederholt werden, mit jeweils neuer Fragestellung und neu ausgelosten Teilnehmenden. Das Ziel sind Parlamente, die die Gesamtbevölkerung Deutschlands abbilden und einen Diskurs über neue Möglichkeiten der demokratischen Mitbestimmung auslösen.
|
|
 |
|
|
|
Erstes Parlament der Menschen im Mai/Juni 2025 in Berlin © Neue Generation
|
|
|
|
|
Pressekontakt Neue Generation E-Mail: presse@neuegeneration.com
Pressebilder: Alle unsere Pressefotos/-videos finden Sie hier.
Pressebegleitung: Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegeben Pressekontakten.
Webseite: Weiteres Informationsmaterial finden Sie auf unserer Webseite unter: www.neuegeneration.com
|
|
|
|
Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Henning Jeschke c/o Projekt Menschlichkeit, Bahnhofstr. 44, 17489 Greifswald, E-Mail: presse@neuegeneration.com
|
|
|
|
|
|
Klicken Sie hier, wenn Sie sich von unserem Newsletter abmelden möchten.
Müller-Produkte mit AfD-Stickern beklebt – gegen die Allianz der Rechten und Reichen |
Supermarkt-Proteste gestartet
|
|
|
Müller-Produkte mit AfD-Stickern beklebt – gegen die Allianz der Rechten und Reichen
|
|
|
|
Solche Sticker sehen Kund:innen derzeit in vielen deutschen Supermärkten. © Neue Generation
|
|
|
|
|
Berlin, 07.07.2025, 8.28 Uhr – Unterstützer:innen der Neuen Generation haben zahlreiche Müller-Produkte in Regensburger Supermärkten beklebt. Weitere Stickeraktionen finden derzeit in Supermärkten in ganz Deutschland statt. Der Protest richtet sich gegen die Verbindungen des milliardenschweren Unternehmers Theo Müller zur rechtsextremen AfD.
Am vergangenen Freitag haben Angehörige der Neuen Generation in mehreren Regensburger Supermärkten ein Zeichen für Menschenwürde gesetzt. Marken der Unternehmensgruppe Theo Müller (wie „Müllermilch“) wurden mit Hinweisen auf die AfD-Nähe des gleichnamigen Firmeninhabers versehen. Zahlreiche Kühlprodukte und ihre Preisschilder wurden mit der Aufschrift „AfD, unterstützt durch Müller“ etikettiert.
„Wer Müllermilch kauft, unterstützt indirekt die AfD“, erklärt Zoe Mühl ihren Protest. „Müller-Produkte werden also mit Menschenrechten bezahlt. Dieser Preis ist in unserer Demokratie zu hoch.“
Beteiligter Leonardo Jost ergänzt: „Unsere Menschen- und Grundrechte sind leider aktuell an vielen Stellen in Gefahr. Das mit Abstand Wirkungsvollste, was jede einzelne Person tun kann, ist, friedlichen zivilen Widerstand zu unterstützen.“
Theo Müller bestätigte 2023 regelmäßige private Treffen mit AfD-Spitzenpolitikerin Alice Weidel. Er betonte, keine NS-Ideologie in der Partei zu erkennen. Während die AfD vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer Verdachtsfall geführt wird, hält Müller die AfD grundsätzlich für demokratisch legitim. Er sehe daher keinen Anlass zur Distanzierung und bezeichnet Weidel als „Freundin“. Weidel wiederum kann sich den Müllermilch-Chef gut in der Regierung vorstellen.
Im Jahr 2003 zog Theo Müller in die Schweiz, um der Erbschaftssteuer zu entgehen. Gemäß der Forbes-Liste verfügt der Fiskalflüchtling und neunfache Vater über ein aktuelles Nettovermögen von 6,5 Milliarden US-Dollar (5,5 Milliarden Euro).
Die Neue Generation leitete am 4. März dieses Jahres ihre Kampagne gegen die Allianz der Rechten und Reichen ein – mit einem Farbprotest am Firmensitz der Molkerei Müller im bayerischen Artesried. Die Kampagne richtet sich aktuell nicht nur gegen Müller, sondern auch gegen den Springer-Konzern. Beide Unternehmen vertreiben starke Marken mit erheblichem Einfluss. Sie stehen – wegen oder trotz ihrer Marktmacht – immer wieder in der Kritik.
Die Supermarkt-Proteste der Neuen Generation finden derzeit in ganz Deutschland statt. Sie sollen darauf aufmerksam machen, dass die Demokratie in Deutschland beschädigt ist, nämlich „gehackt“ von der Allianz der Rechten und Reichen. Die Neue Generation tritt für ein neues Betriebssystem für die Demokratie ein: für eine neue, echte Demokratie und eine neue Welt der Mitbestimmung, Fürsorge, Gemeinschaft und Gerechtigkeit.
|
|
|
|
Die Letzte Generation ist mit Forderungen nach Tempo 100 oder dem 9-Euro-Ticket gescheitert, obwohl breite Mehrheiten genau das wollten. Warum? Weil die Meinung der Bevölkerung in der Entscheidungsfindung der Regierung keine Beachtung mehr findet. Das Regierungssystem ist kaputt, von Lobbys „gehackt“. Die Neue Generation ist daher überzeugt: Wir brauchen eine friedliche demokratische Revolution.
Es wird Zeit, dass man sich wieder gegenseitig zuhört, respektiert und vertraut. Dafür haben wir das Parlament der Menschen ins Leben gerufen. Es soll ein Gegenentwurf zum Bundestag sein, dem „Parlament der Lobbys“.
Das Parlament der Menschen schafft einen Ort der Menschlichkeit und der ehrlichen Diskussion. Die Teilnehmenden werden unter Berücksichtigung von Geschlecht, Alter, Bildungsabschluss und Migrationshintergrund ausgelost. Im Sinne eines Gesellschaftsrats debattieren sie über zentrale Zukunftsfragen – ohne Einflussnahme durch Lobbys.
Das erste Parlament der Menschen fand vom 30. Mai bis 1. Juni auf der Bundestagswiese in Berlin statt. Das Motto lautete: „Aufbruch in eine neue Welt! – Wie drängen wir den Einfluss von Geld auf Demokratie und Gesellschaft zurück?“ Das Parlament der Menschen soll regelmäßig wiederholt werden, mit jeweils neuer Fragestellung und neu ausgelosten Teilnehmenden. Das Ziel sind Parlamente, die die Gesamtbevölkerung Deutschlands abbilden und einen Diskurs über neue Möglichkeiten der demokratischen Mitbestimmung auslösen.
|
|
 |
|
|
|
Erstes Parlament der Menschen im Mai/Juni 2025 in Berlin © Neue Generation
|
|
|
|
|
Pressekontakt Neue Generation E-Mail: presse@neuegeneration.com
Pressebilder: Alle unsere Pressefotos/-videos finden Sie hier.
Pressebegleitung: Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegeben Pressekontakten.
Webseite: Weiteres Informationsmaterial finden Sie auf unserer Webseite unter: www.neuegeneration.com
|
|
|
|
Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Henning Jeschke c/o Projekt Menschlichkeit, Bahnhofstr. 44, 17489 Greifswald, E-Mail: presse@neuegeneration.com
|
|
|
|
|
|
|
Klicken Sie hier, wenn Sie sich von unserem Newsletter abmelden möchten.
Palestine Rising: „Nie wieder“ – universelles Prinzip statt politischer Slogan |
Bruderkuss-Gemälde mit Farbe überpinselt
Palestine Rising: „Nie wieder“ – universelles Prinzip statt politischer Slogan
|
|
|
|
Überschriebener Bruderkuss (c) Neue Generation
|
|
|
|
|
Berlin, 20.06.2025, 15.26 Uhr – Unterstützerinnen der Neuen Generation haben am Freitagnachmittag das Bruderkuss-Gemälde der East Side Gallery in Berlin überschrieben. Sie protestieren damit gegen den Genozid im Gazastreifen und fordern ein Ende der deutschen Mittäterschaft.
Zwei Unterstützerinnen von Palestine Rising, einer jungen Tochterkampagne der Neuen Generation, haben am Freitag gegen 14.30 Uhr das Bruderkuss-Gemälde mit dem roten Schriftzug „STOP GENOCIDE“ überpinselt. Das berühmte Gemälde von Dmitri Wrubel ist Teil der East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain. Die beiden Frauen sind derzeit vor Ort und präsentieren Banner mit der Aufschrift „PALESTINE RISING“ und „STOPP VÖLKERMORD – Keine deutsche Mittäterschaft“.
Das Bruderkuss-Gemälde an der Berliner East Side Gallery ist weltweit bekannt – nicht nur als Kunstwerk, sondern auch als Mahnmal. Dmitri Wrubel versuchte mit seiner Kunst zu vereinen, was schwer zu vereinen ist. Schwer zu vereinen sind zur Zeit auch Deutschlands besondere historische Verantwortung für Israel und die Menschenrechte der Bevölkerung in Palästina. Letztere werden durch den Genozid der siedlerfaschistischen israelischen Regierung im Gazastreifen schwer verletzt.
Der Bruderkuss steht zudem für eine Stadt, die Krieg, Autoritarismus und Teilung überlebt hat – und für ein Land, das sich seiner historischen Verantwortung gestellt hat. „Nie wieder“ wurde zu einem nationalen Gelübde. Es ist ein Versprechen an die Welt, dass Deutschland sich nie wieder an Völkermord mitschuldig macht.
Doch genau dieses Vermächtnis droht Deutschland heute zu verspielen. Angesichts der massiven Waffenlieferungen an Israel – derzeit ist Deutschland nach den USA der zweitgrößte Waffenlieferant dorthin – schlägt Palestine Rising Alarm: In einem Krieg, der im Gazastreifen bereits Tausende zivile Opfer gefordert hat, werden auch Waffen aus Deutschland eingesetzt. Unter den Toten: zahllose Kinder.
„Der Bruderkuss steht für das deutsche Bekenntnis, die Gräueltaten des Nazi-Regimes niemals zu vergessen. , sagt Hannah Jäkel, die am heutigen Protest beteiligt ist. „Wer ‚Nie wieder‘ sagt, muss es auch meinen – für alle Menschen, nicht nur für manche.“
Palestine Rising fordert einen sofortigen Stopp aller Rüstungsexporte nach Israel, ein Ende der Abschiebungen von Menschen, die sich für Palästina einsetzen, sowie eine Rückbesinnung auf die Prinzipien, die Deutschland nach 1945 geprägt haben: Deutschland hat nicht nur die Macht, sondern die moralische Pflicht, eine aktive Rolle bei der Verhinderung von Kriegsverbrechen und Völkermord einzunehmen. Der Zeitpunkt zum Handeln ist jetzt.
Emma Dorow, Pressesprecherin der Neuen Generation, unterstützt den heutigen Protest: „Aus dem Land der Täter wurde ein Land mit Haltung. Doch jetzt stehen wir wieder an einem Scheideweg: Schauen wir weg – oder handeln wir?“
|
|
|
|
Am kommenden Dienstag findet an der Freien Universität Berlin ein öffentlicher Vortrag zum heutigen Protest und zur Kampagne Palestine Rising statt.
Ort: FU Berlin, Silberlaube, GalileA, 1. Obergeschoss Zeit: Di, 24. Juni, 16.00 bis 18.00 Uhr
|
|
|
|
Eine Unterstützerin von Palestine Rising (c) Neue Generation
|
|
|
|
|
Die Letzte Generation ist mit Forderungen nach Tempo 100 oder dem 9-Euro-Ticket gescheitert, obwohl breite Mehrheiten genau das wollten. Warum? Weil die Meinung der Bevölkerung in der Entscheidungsfindung der Regierung keine Beachtung mehr findet. Das Regierungssystem ist kaputt, von Lobbys „gehackt“. Die Neue Generation ist daher überzeugt: Wir brauchen eine friedliche demokratische Revolution.
Es wird Zeit, dass man sich wieder gegenseitig zuhört, respektiert und vertraut. Dafür haben wir das Parlament der Menschen ins Leben gerufen. Es soll ein Gegenentwurf zum Bundestag sein, dem „Parlament der Lobbys“.
Das Parlament der Menschen schafft einen Ort der Menschlichkeit und der ehrlichen Diskussion. Die Teilnehmenden werden nach den Kategorien Geschlecht, Alter, Bildungsabschluss und Migrationshintergrund ausgelost. Im Sinne eines Gesellschaftsrats debattieren sie über zentrale Zukunftsfragen – ohne Einflussnahme durch Lobbys.
Das erste Parlament der Menschen fand vom 30. Mai bis 1. Juni auf der Bundestagswiese in Berlin statt. Das Motto lautete: „Aufbruch in eine neue Welt! – Wie drängen wir den Einfluss von Geld auf Demokratie und Gesellschaft zurück?“ Das Parlament der Menschen soll regelmäßig wiederholt werden, mit jeweils neuer Fragestellung und neu ausgelosten Teilnehmenden. Das Ziel sind Parlamente, die die Gesamtbevölkerung Deutschlands repräsentieren und einen Diskurs über alternative Formen der demokratischen Teilhabe auslösen.
|
|
 |
|
|
|
Erstes Parlament der Menschen im Mai/Juni 2025 in Berlin (c) Neue Generation
|
|
|
|
|
Pressekontakt Neue Generation E-Mail: presse@neuegeneration.com
Pressebilder: Alle unsere Pressefotos/-videos finden Sie hier.
Pressebegleitung: Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegeben Pressekontakten.
Webseite: Weiteres Informationsmaterial finden Sie auf unserer Webseite unter: www.neuegeneration.com
|
|
|
|
Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Henning Jeschke c/o Projekt Menschlichkeit, Bahnhofstr. 44, 17489 Greifswald, E-Mail: community@neuegeneration.com
|
|
|
|
|
|
|
Klicken Sie hier, wenn Sie sich von unserem Newsletter abmelden möchten.
Neue Generation konfrontiert Bundestagsabgeordnete |
Protest im Regierungsviertel – Neue Generation konfrontiert Bundestagsabgeordnete –
|
|
|
|
Protest am Freitagmorgen im Regierungsviertel (c) Neue Generation
|
|
|
|
|
Berlin, 06.06.2025, 9.15 Uhr – Unterstützer:innen der Neuen Generation sind aktuell im Regierungsviertel unterwegs, um während der Sitzungswoche Präsenz zu zeigen. Sie suchen das Gespräch mit den Bundestagsabgeordneten. Grund für den Protest ist der besorgniserregende Zustand unserer Demokratie – die Neue Generation steht für eine Weiterentwicklung des demokratischen Systems.
Rund 20 Menschen befinden sich seit 8.30 Uhr am Freitagmorgen im Regierungsviertel. Sie halten orange Regenschirme, das Symbol der Neuen Generation. Auf Bannern und Schildern sind Slogans wie „Eine bessere Welt ist möglich“ oder „Für einen politischen Orgasmus“ zu lesen.
Margret (58) aus Hamburg erklärt ihren heutigen Protest: „Wir vertrauen der Politik nicht mehr – einer Politik, die die Verfassung bricht, gegen das Völkerrecht verstößt, ihre eigenen Gesetze nicht einhält, Gerichtsurteile ignoriert und systematisch gegen die Interessen der Menschen handelt. Unsere Demokratie funktioniert offenbar nicht mehr richtig, ist von Lobbys zerfressen. Wir wollen eine neue, echte Demokratie, in der die Stimme des Volkes mehr zählt als das Flüstern der Rechten und Reichen.“
Ziel des Protests ist es unter anderem, ankommende Abgeordnete friedlich mit ihrer Verantwortung zu konfrontieren. Deshalb wird der Dialog mit Parlamentarier:innen gesucht. Gesprächsthemen sollen unter anderem das Parlament der Menschen, dessen Manifest vom 01.06.2025 (siehe unten) sowie mögliche neue Formen der Demokratie sein.
Auch Zoe Mühl (25), Studentin der Kunstgeschichte, möchte heute in den Dialog mit Berufspolitiker:innen treten. Sie sagt: „Ob Tempo 100 oder 9-Euro-Ticket: Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Stimme der Bevölkerung in der Entscheidungsfindung der Regierung keine Beachtung mehr findet. Deshalb ist es ist an der Zeit, dass Entscheidungen gemeinsam mit Menschen wie du und ich die wichtigen Entscheidungen treffen getroffen werden – und nicht allein von Karriere-Politiker:innen und Lobbyist:innen hinter verschlossenen Türen. Wir brauchen den Mut zu mehr Demokratie und direkter Beteiligung!“
|
|
|
|
Manifest des ersten Parlaments der Menschen vom 01.06.2025:
„Wir wollen eine Politik …
… die unsere Lebensgrundlagen schützt.
… die jetzt Verantwortung für heute und morgen übernimmt.
… die die Macht in mehr Hände legt.
… von allen für alle.
… die Formen direkter Demokratie ermöglicht.
Niemand ein Ballast, jeder ein Palast.
Wir wollen einen politischen Orgasmus.
Menschenwürde – unantastbar!“
|
|
|
|
Die Letzte Generation ist mit Forderungen nach Tempo 100 oder dem 9-Euro-Ticket gescheitert, obwohl breite Mehrheiten genau das wollten. Warum? Weil die Meinung der Bevölkerung in der Entscheidungsfindung der Regierung keine Beachtung mehr findet. Das Regierungssystem ist kaputt, von Lobbys „gehackt“. Die Neue Generation ist daher überzeugt: Wir brauchen eine friedliche demokratische Revolution.
Es wird Zeit, dass man sich wieder gegenseitig zuhört, respektiert und vertraut. Dafür haben wir das Parlament der Menschen ins Leben gerufen. Es soll ein Gegenentwurf zum Bundestag sein, dem „Parlament der Lobbys“.
Das Parlament der Menschen schafft einen Ort der Menschlichkeit und der ehrlichen Diskussion. Die Teilnehmenden werden nach den Kategorien Geschlecht, Alter, Bildungsabschluss und Migrationshintergrund ausgelost. Im Sinne eines Gesellschaftsrats debattieren sie über zentrale Zukunftsfragen – ohne Einflussnahme durch Lobbys.
Das erste Parlament der Menschen fand vom 30. Mai bis 1. Juni auf der Bundestagswiese in Berlin statt. Das Motto lautete: „Aufbruch in eine neue Welt! – Wie drängen wir den Einfluss von Geld auf Demokratie und Gesellschaft zurück?“ Das Parlament der Menschen soll regelmäßig wiederholt werden, mit jeweils neuer Fragestellung und neu ausgelosten Teilnehmenden. Das Ziel sind Parlamente, die die Gesamtbevölkerung Deutschlands repräsentieren und einen Diskurs über alternative Formen der demokratischen Teilhabe auslösen.
|
|
 |
|
|
|
Erstes Parlament der Menschen im Mai/Juni 2025 in Berlin (c) Neue Generation
|
|
|
|
|
Pressekontakt Neue Generation E-Mail: presse@neuegeneration.com
Pressebilder: Alle unsere Pressefotos/-videos finden Sie hier.
Pressebegleitung: Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegeben Pressekontakten.
Webseite: Weiteres Informationsmaterial finden Sie auf unserer Webseite unter: www.neuegeneration.com
|
|
|
|
Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Henning Jeschke c/o Projekt Menschlichkeit, Bahnhofstr. 44, 17489 Greifswald, E-Mail: community@neuegeneration.com
|
|
|
|
|
|
|
Klicken Sie hier, wenn Sie sich von unserem Newsletter abmelden möchten.
„Wir sind unaufhaltsam“ – Neue Generation will menschliches Miteinander statt Hass und Spaltung |
Springer-Druckhaus blockiert „Wir sind unaufhaltsam“ – Neue Generation will menschliches Miteinander statt Hass und Spaltung
|
|
|
|
|
Berlin, 04.06.2025, 22.50 Uhr – Unterstützer:innen der Neuen Generation haben am Mittwochabend die Ein- und Ausfahrten des Axel-Springer-Druckhauses in Berlin-Spandau blockiert. Ziel der Blockade ist es, die Auslieferung der Druckerzeugnisse des Springer-Verlags zu verhindern. In der Produktionsstätte am Brunsbütteler Damm werden unter anderem das Boulevardblatt Bild und die konservative Welt produziert, die beide zur Spaltung der Gesellschaft beitragen.
Mit drei Fahrzeugen haben sich die Angehörigen der Neuen Generation gegen 22.30 Uhr den Auslieferungstransportern an den drei Zufahrten der Axel-Springer-Druckerei in den Weg gestellt. Die friedlich Protestierenden befinden sich aktuell auf den Fahrzeugdächern, wo sie ausharren wollen. Wie kein anderes Medium steht Bild für politische Einflussnahme, die unter dem Deckmantel des Journalismus betrieben wird, während die Neue Generation für eine bessere Welt für alle einsteht.
Emma Dorow (29), Fachpflegekraft und Pressesprecherin der Neuen Generation, ist an der Blockade beteiligt: „Schon in der Nacht von Sonntag auf Montag haben wir vor dem Springer-Druckhaus protestiert. Heute sind wir wieder hier. Warum? Weil die Bild uns Menschen gegeneinander aufhetzt und unsere Gesellschaft spaltet. Indem wir die Auslieferung der Springer-Erzeugnisse verzögern, wollen wir dafür sorgen, dass auch andere Stimmen gehört werden – menschenfreundliche Stimmen.“
Die bunt gekleideten Protestierenden haben orange Regenschirme aufgespannt – Symbol der Neuen Generation und Anspielung auf das kuppelförmige Zelt des Parlaments der Menschen, das vom 30. Mai bis 1. Juni auf der Bundestagswiese stattgefunden hat.
Auch Eckart Pscheidl-Jeschke (55), Künstler, blockiert heute Abend das Springer-Haus: „Die Bild trägt die Pressefreiheit wie ein Kostüm. Getarnt im Schafspelz des Journalismus, ist sie Sprachrohr der Rechten und Reichen. Wir sind heute Nacht wieder hier, um uns erneut gegen die Allianz der Rechten und Reichen aufzulehnen. Wir sind unaufhaltsam. Das Gute und Richtige wird immer siegen.“
Bereits am 19. Mai hat die Neue Generation dem Vorstandsvorsitzenden des Springer-Konzerns Mathias Döpfner einen Brief geschrieben, in dem sie zum konstruktiven Dialog einlädt. Döpfner ist Medien-Oligarch: Friede Springer, die Witwe des Verlegers Axel Springer, schenkte ihm 2019 Aktien im Wert von rund einer Milliarde Euro. Er ist nicht nur superreich, sondern auch gut vernetzt. Er nutzt seinen Einfluss, um politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Meinungen in seinem Sinne zu beeinflussen.
Der Axel-Springer-Konzern steht seit Jahren in der Kritik, parteipolitisch Einfluss zu nehmen. 2021 wurde eine SMS von Mathias Döpfner bekannt, in der er den damaligen Bild-Chefredakteur aufforderte, die FDP zu stärken, um die Ampel-Koalition zu verhindern. Die Welt kooperierte zur Bundestagswahl 2021 mit der wirtschaftsnahen Lobbyorganisation INSM, was als Wahlhilfe für die Union gewertet wurde. Ende 2024 veröffentlichte die Welt am Sonntag einen Gastbeitrag von Elon Musk, der offen für die AfD warb. Zudem zeigen Analysen, wie Welt und Welt am Sonntag die AfD medienwirksam aufgebaut haben. All das steht im Widerspruch zu der Selbstaussage von Friede Springer, Journalismus dürfe „nie Politik machen“.
Raphael Thelen (39), Teil des Gründungsteams der Neuen Generation und selbst ehemaliger Journalist für Spiegel und ZEIT, begründet die Blockade so: „Die Bild verbreitet rechte Narrative und leugnet die Klimakrise. Wir, die Neue Generation, stehen für menschliches Miteinander statt für Hass und Spaltung. Wir nehmen nicht hin, dass Springer permanent gegen das Gute im Menschen anschreibt, an das wir glauben. Wir glauben, dass eine bessere Welt möglich ist.“
|
|
|
|
Die Letzte Generation ist mit Forderungen nach Tempo 100 oder dem 9-Euro-Ticket gescheitert, obwohl breite Mehrheiten genau das wollten. Warum? Weil die Meinung der Bevölkerung in der Entscheidungsfindung der Regierung keine Beachtung mehr findet. Das Regierungssystem ist kaputt, von Lobbys „gehackt“. Die Neue Generation ist daher überzeugt: Wir brauchen eine friedliche demokratische Revolution.
Es wird Zeit, dass man sich wieder gegenseitig zuhört, respektiert und vertraut. Dafür haben wir das Parlament der Menschen ins Leben gerufen. Es soll ein Gegenentwurf zum Bundestag sein, dem „Parlament der Lobbys“.
Das Parlament der Menschen schafft einen Ort der Menschlichkeit und der ehrlichen Diskussion. Die Teilnehmenden werden nach den Kategorien Geschlecht, Alter, Bildungsabschluss und Migrationshintergrund ausgelost. Im Sinne eines Gesellschaftsrats debattieren sie über zentrale Zukunftsfragen – ohne Einflussnahme durch Lobbys.
Das erste Parlament der Menschen fand vom 30. Mai bis 1. Juni auf der Bundestagswiese in Berlin statt. Das Motto lautete: „Aufbruch in eine neue Welt! – Wie drängen wir den Einfluss von Geld auf Demokratie und Gesellschaft zurück?“ Das Parlament der Menschen soll regelmäßig wiederholt werden, mit jeweils neuer Fragestellung und neu ausgelosten Teilnehmenden. Das Ziel sind Parlamente, die die Gesamtbevölkerung Deutschlands repräsentieren und einen Diskurs über alternative Formen der demokratischen Teilhabe auslösen.
|
|
 |
|
|
|
Erstes Parlament der Menschen im Mai/Juni 2025 in Berlin (c) Neue Generation
|
|
|
|
|
Pressekontakt Neue Generation E-Mail: presse@neuegeneration.com
Pressebilder: Alle unsere Pressefotos/-videos finden Sie hier.
Pressebegleitung: Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegeben Pressekontakten.
Webseite: Weiteres Informationsmaterial finden Sie auf unserer Webseite unter: www.neuegeneration.com
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Henning Jeschke c/o Projekt Menschlichkeit, Bahnhofstr. 44, 17489 Greifswald, E-Mail: community@neuegeneration.com
|
|
|
|
|
|
|
Klicken Sie hier, wenn Sie sich von unserem Newsletter abmelden möchten.
„Das Schweigen in Deutschland ist ohrenbetäubend“ |
„Das Schweigen in Deutschland ist ohrenbetäubend“
– Offenes Parlament zu Gaza und Israel –
|
|
|
|
Berlin, 04.06.2025, 20.15 Uhr – Auf der Marschallbrücke in Berlin-Mitte fand heute Abend ein „offenes Parlament“ zum Schweigen über Gaza statt. Knapp 50 Menschen kamen ab 17.30 Uhr zusammen, um dem Raum zu geben, worüber in Deutschland allzu viel geschwiegen wird: den Gefühlen von Schuld, Sprachlosigkeit und Ohnmacht im Angesicht all der Gewalt in Nahost.
Das offene Parlament ist für alle Bürger:innen aufgeschlossen. Raphael Thelen, Pressesprecher der Neuen Generation und Mitorganisator des Parlaments, über das Konzept: „Wir wollen miteinander reden: Über das, was in Gaza und Israel passiert, und was das mit uns macht. Wir wollen nicht argumentieren, nicht überzeugen, sondern einander zuhören und uns auf Augenhöhe begegnen.“
„Wenn wir Israel kritisieren, fühlen wir uns schuldig. Wenn wir schweigen, fühlen wir uns mitschuldig. Dazwischen liegt ein schwarzes Loch“, sagt Theodor Schnarr während des offenen Parlaments.
Lina Eichler, ebenfalls am offenen Parlament beteiligt, äußert sich ähnlich: „Das Schweigen in Deutschland ist ohrenbetäubend. Während in Gaza Menschen verhungern und bombardiert werden, diskutieren wir hier, ob man das überhaupt sagen darf. Wer heute schweigt, macht sich morgen schuldig. Es reicht – wir müssen den Mut haben, die Wahrheit auszusprechen, auch wenn sie unbequem ist.“
In Deutschland fällt es vielen schwer, über Gaza zu sprechen. Kein Wunder: Millionen hierzulande Geborene haben Eltern oder Großeltern, die Täter:innen waren – Angehörige der SS, der Wehrmacht oder Mitläufer des NS-Regimes. Die Erinnerung daran sitzt tief – ebenso wie die Angst, das Falsche zu sagen. Doch das darf keine Entschuldigung sein.
„Ich habe die letzten Jahre geschwiegen, weil ich nicht wusste, wie ich sprechen soll“, ergänzt Schnarr. „Doch das deutsche Schweigen schützt niemanden. Es lähmt uns und macht uns blind.“
Weitere Versammlungen sind geplant. Denn wenn wir als Gesellschaft Verantwortung übernehmen wollen – für die Geschichte und für die Gegenwart –, dann müssen wir auch diese Gespräche führen. Im Kleinen, mit offenem Herzen und ohne Ausflüchte.
Die heutige Veranstaltung war Teil einer neuen Gesprächsreihe der Neuen Generation, die auf dem Prinzip ihrer „Mini-Versammlungen“ basiert. Die Mini-Versammlungen sind moderierte Kleingruppen, in denen Menschen sich auf Augenhöhe begegnen, einander zuhören und ihre Perspektiven teilen. Angeleitet durch einfache Gesprächsregeln entsteht ein Raum für echtes Verstehen – jenseits von Polarisierung und Rechthaberei. Ziel ist nicht recht zu haben, sondern Verbindung und Erkenntnis. So soll demokratische Kultur im Kleinen erfahrbar werden.
|
|
|
|
Hintergrund: Seit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 eskaliert die Gewalt im Nahen Osten dramatisch. Im Gazastreifen, im Westjordanland, in Israel, dem Libanon und Syrien sind zehntausende Menschen getötet, verletzt oder vertrieben worden. Der Internationale Gerichtshof hat bereits Anfang 2024 vor einem möglichen Genozid in Gaza gewarnt – die humanitäre Lage ist seither katastrophal: gezielte Angriffe auf zivile Infrastruktur, Massenvertreibungen und die systematische Blockade von Nahrungsmitteln und medizinischer Hilfe durch Israel gefährden Millionen.
Zivilgesellschaftliche Stimmen fordern ein Ende der Gewalt auf allen Seiten, die Anerkennung und Benennung aller Kriegsverbrechen – auch jener der israelischen Regierung – sowie ein klares Bekenntnis zur Gültigkeit des Völkerrechts. Kritik wird auch an der Bundesregierung laut: Während die deutsche Regierung zu Recht die Kriegsverbrechen der Hamas verurteilt, benennt sie die Kriegsverbrechen der israelischen Regierung und Armee noch immer nicht als solche. Durch Rüstungsexporte, einseitige Parteinahme und das Ignorieren internationaler Gerichtsurteile untergräbt sie das humanitäre Recht und kriminalisiert legitime Proteste in Deutschland.
|
|
|
|
Die Letzte Generation ist mit Forderungen nach Tempo 100 oder dem 9-Euro-Ticket gescheitert, obwohl breite Mehrheiten genau das wollten. Warum? Weil die Meinung der Bevölkerung in der Entscheidungsfindung der Regierung keine Beachtung mehr findet. Das Regierungssystem ist kaputt, von Lobbys „gehackt“. Die Neue Generation ist daher überzeugt: Wir brauchen eine friedliche demokratische Revolution.
Es wird Zeit, dass man sich wieder gegenseitig zuhört, respektiert und vertraut. Dafür haben wir das Parlament der Menschen ins Leben gerufen. Es soll ein Gegenentwurf zum Bundestag sein, dem „Parlament der Lobbys“.
Das Parlament der Menschen schafft einen Ort der Menschlichkeit und der ehrlichen Diskussion. Die Teilnehmenden werden nach den Kategorien Geschlecht, Alter, Bildungsabschluss und Migrationshintergrund ausgelost. Im Sinne eines Gesellschaftsrats debattieren sie über zentrale Zukunftsfragen – ohne Einflussnahme durch Lobbys.
Das erste Parlament der Menschen fand vom 30. Mai bis 1. Juni auf der Bundestagswiese in Berlin statt. Das Motto lautete: „Aufbruch in eine neue Welt! – Wie drängen wir den Einfluss von Geld auf Demokratie und Gesellschaft zurück?“ Das Parlament der Menschen soll regelmäßig wiederholt werden, mit jeweils neuer Fragestellung und neu ausgelosten Teilnehmenden. Das Ziel sind Parlamente, die die Gesamtbevölkerung Deutschlands repräsentieren und einen Diskurs über alternative Formen der demokratischen Teilhabe auslösen.
|
|
 |
|
|
|
Erstes Parlament der Menschen im Mai/Juni 2025 in Berlin (c) Neue Generation
|
|
|
|
|
Pressekontakt Neue Generation E-Mail: presse@neuegeneration.com
Pressebilder: Alle unsere Pressefotos/-videos finden Sie hier.
Pressebegleitung: Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegeben Pressekontakten.
Webseite: Weiteres Informationsmaterial finden Sie auf unserer Webseite unter: www.neuegeneration.com
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Henning Jeschke c/o Projekt Menschlichkeit, Bahnhofstr. 44, 17489 Greifswald, E-Mail: community@neuegeneration.com
|
|
|
|
|
|
|
Klicken Sie hier, wenn Sie sich von unserem Newsletter abmelden möchten.
Bildwechsel: Neue Generation publiziert „utopische Bild-Zeitung“ |
Bild-Ausgaben in Supermärkten ausgetauscht Bildwechsel: Neue Generation publiziert „utopische Bild-Zeitung“
|
|
|
|
Drei Ausgaben der utopischen Bild-Zeitung (mittig) gibt es nun zur kostenlosen Mitnahme in diesem Berliner Supermarkt. (c) Neue Generation
|
|
|
|
|
Berlin, 03.06.2025, 12.00 Uhr – Die Menschenwürde kehrt zurück – zumindest im Zeitungsständer. Unterstützer:innen der Neuen Generation protestierten am Dienstagvormittag in zahlreichen Berliner Supermärkten: Zum Verkauf ausgelegte Ausgaben des Boulevard-Blatts Bild wurden entfernt und durch selbst angefertigte utopische Bild-Ausgaben ersetzt. Grund für den Protest ist die Propaganda des Springer-Konzerns, seine Hetze, die mehr denn je die Zerstörung unserer Demokratie und unserer Lebensgrundlagen anfeuert.
Unter dem Motto „Bildwechsel“ waren zwischen 9.30 Uhr und 11.30 Uhr etwa ein Dutzend Gruppen à zwei bis drei Menschen in verschiedenen Berliner Bezirken unterwegs. Einige sind es noch immer. In Supermärkten unter anderem am Alexanderplatz, am Ostbahnhof, am Moritzplatz und in Reinickendorf entwendeten sie tagesaktuelle Ausgaben der Bild von ihrem angestammten Platz. Die Bild-Exemplare legten sie dann an einen anderen Ort im Supermarkt oder versteckten sie im Laden. Anschließend ersetzten sie das echte Sensationsblatt durch mitgebrachte Exemplare einer utopischen Bild-Zeitung der Neuen Generation.
Die Neue Generation hatte zuvor eine eigene, vierseitige „Bild-Zeitung zur Widerstandswelle“ gestaltet und drucken lassen – in 1000-facher Ausführung, professionell auf Zeitungsdruckpapier im Berliner Format.
Die „Bild-Zeitung zur Widerstandswelle“ ist ein bewusst provokantes Printprodukt, das sich visuell und namentlich an die Bild des Springer-Verlags anlehnt, jedoch mit gegensätzlicher Botschaft. Mit reißerischen Schlagzeilen, emotionalen Appellen und einem starken visuellen Fokus kombiniert sie Elemente klassischer Boulevardgestaltung mit politischen Inhalten. Das Layout ist auf Aufmerksamkeit ausgelegt: große Überschriften, Zitate in fetter Typografie, ein Comic, Illustrationen, lustige Fotos.
Inhaltlich richtet sich die Zeitung gegen rechte Hetze, mediale Angstmache und soziale Ungerechtigkeit. Es stellt die jüngsten Proteste der Neuen Generation vor und ruft zu friedlichem Widerstand auf. Zentrales Element ist ein Abdruck des offenen Briefes der Neuen Generation an Axel-Springer-Vorstand Mathias Döpfner vom 19. Mai. Beilage jedes Exemplars ist ein Extrablatt mit den Beschlüssen des ersten Parlaments der Menschen, das vom 30. Mai bis 1. Juni auf der Bundestagswiese in Berlin-Mitte getagt hat.
Eckart Jeschke (55), Künstler, war am heutigen Protest beteiligt. Er erklärt: „Vorgestern wollten wir vor dem Springer-Druckhaus in Berlin-Spandau die Auslieferung der Bild verzögern. Weil das nicht geklappt hat, tauschen wir das Propaganda-Blatt des Springer-Konzerns jetzt gegen unsere eigene, menschenfreundliche Zeitung. Die zeigt, wie es besser geht. Denn die Bild spaltet unsere Gesellschaft und hetzt uns Menschen gegeneinander auf. Ich möchte das nicht länger hinnehmen. Weil ich weiß, dass eine bessere Welt möglich ist, wenn wir eine andere Form des Miteinanders leben.“
Ein PDF unserer utopischen Bild-Zeitung finden Sie hier und in Kürze auch auf unserer Website.
|
|
|
|
Die echte Bild wird im Laden versteckt. (c) Neue Generation
|
|
|
|
|
Die Letzte Generation ist mit Forderungen nach Tempo 100 oder dem 9-Euro-Ticket gescheitert, obwohl breite Mehrheiten genau das wollten. Warum? Weil die Meinung der Bevölkerung in der Entscheidungsfindung der Regierung keine Beachtung mehr findet. Das Regierungssystem ist kaputt, von Lobbys „gehackt“. Die Neue Generation ist daher überzeugt: Wir brauchen eine friedliche demokratische Revolution.
Es wird Zeit, dass man sich wieder gegenseitig zuhört, respektiert und vertraut. Dafür haben wir das Parlament der Menschen ins Leben gerufen. Es soll ein Gegenentwurf zum Bundestag sein, dem „Parlament der Lobbys“.
Das Parlament der Menschen schafft einen Ort der Menschlichkeit und der ehrlichen Diskussion. Die Teilnehmenden werden nach den Kategorien Geschlecht, Alter, Bildungsabschluss und Migrationshintergrund ausgelost. Im Sinne eines Gesellschaftsrats debattieren sie über zentrale Zukunftsfragen – ohne Einflussnahme durch Lobbys.
Das erste Parlament der Menschen fand vom 30. Mai bis 1. Juni auf der Bundestagswiese in Berlin statt. Das Motto lautete: „Aufbruch in eine neue Welt! – Wie drängen wir den Einfluss von Geld auf Demokratie und Gesellschaft zurück?“ Das Parlament der Menschen soll regelmäßig wiederholt werden, mit jeweils neuer Fragestellung und neu ausgelosten Teilnehmenden. Das Ziel sind Parlamente, die die Gesamtbevölkerung Deutschlands repräsentieren und einen Diskurs über alternative Formen der demokratischen Teilhabe auslösen.
|
|
 |
|
|
|
Erstes Parlament der Menschen im Mai/Juni 2025 in Berlin (c) Neue Generation
|
|
|
|
|
Pressekontakt Neue Generation E-Mail: presse@neuegeneration.com
Pressebilder: Alle unsere Pressefotos/-videos finden Sie hier.
Pressebegleitung: Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegeben Pressekontakten.
Webseite: Weiteres Informationsmaterial finden Sie auf unserer Webseite unter: www.neuegeneration.com
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Henning Jeschke c/o Projekt Menschlichkeit, Bahnhofstr. 44, 17489 Greifswald, E-Mail: community@neuegeneration.com
|
|
|
|
|
|
|
Klicken Sie hier, wenn Sie sich von unserem Newsletter abmelden möchten.
„Liebe, nicht Hass“ – Neue Generation möchte Auslieferung der „Bild“ verzögern |
Protest vor der Springer-Druckerei – „Liebe, nicht Hass“: Neue Generation möchte Auslieferung der „Bild“ verzögern –
|
|
|
|
01.06.2025 – Vor der Springer-Druckerei stehen friedliche Unterstützer:innen der Neuen Generation der Polizei gegenüber
|
|
|
|
Berlin, 01.06.2025, 23.55 Uhr – Seit 22 Uhr befinden sich etwa 30 Unterstützer:innen der Neuen Generation an den Ein- und Ausfahrten des Axel Springer Druckhauses im Berliner Bezirk Spandau. Sie wollten die pünktliche Auslieferung mehrerer Presseerzeugnisse des Springer-Verlags, darunter Bild, B.Z. und Die Welt verhindern. Während die Protestierenden vor Ort Gesprächsbereitschaft signalisieren, geht die Polizei rabiat vor.
In der Nacht von Sonntag auf Montag setzt die Neue Generation ihre angekündigte Widerstandswelle fort – mit einem Blockadeversuch der Haupt- und Nebeneingänge der Springer-Produktionsstätte am Brunsbütteler Damm in Berlin-Spandau. Ein Großaufgebot der Polizei riss die Protesierenden jedoch teils mit grober Gewalt zu Boden. Beamt:innen trugen, zerrten und schleiften die stets gewaltfreien Unterstützer:innen der Neuen Generation überwiegend rabiat von der Straße und fixierte sie mit Handfesseln. Auch älteren und unbeteiligten Menschen, die das Geschehen lediglich fotografieren wollten, wurden Handschellen angelegt. Pressevertreter:innen vor Ort wurden von Polizeibeamt:innen in ihrer Pressefreiheit eingeschränkt.
Die friedliche Blockade bunt gekleideter Menschen sollte bis in den Morgen hinein andauern. Dadurch sollte die Auslieferung unter anderem des Propaganda-Blattes Bild verzögert werden. Wie kein anderes Medium steht Bild für politische Einflussnahme, die unter dem Deckmantel des Journalismus betrieben wird. Das Boulevard-Blatt gilt als Brandbeschleuniger des Faschismus in Deutschland.
„Unter dem Deckmantel der Berichterstattung macht Springer Politik für die Rechten und Reichen. Insbesondere die Bild spaltet die Gesellschaft und gefährdet dadurch aktiv unsere Demokratie“, so Emma Dorow, Fachpflegekraft aus Berlin und Protestbeteiligte in Spandau. „Bild ist keine Zeitung, sondern Machtinstrument der Autokraten und Faschisten. Deshalb sollen die Zeitungsregale am Montag leer bleiben.“
In die Hauptzufahrt sollte zudem ein Tisch gestellt werden. Er sollte dazu einladen, statt Spaltung und Hetze gegen Minderheiten lieber den gemeinsamen Dialog in den Vordergrund zu rücken. Auf dem Tisch sollten die Ergebnisse des dreitägigen Parlaments der Menschen liegen. Live-Musiker:innen, Partylichter und Projektoren sollten für eine fröhliche Atmosphäre sorgen. Die Neue Generation wollte so einen Ort der Menschlichkeit schaffen. Zur Stunde werden trotz Polizeieinsatz Lieder gesungen und Redebeiträge beigesteuert. „Wir wollen den Dialog nicht nur einfordern, sondern selbst ein offenes Ohr mitbringen. Vertrauen und gegenseitiger Respekt sind die Grundlage für eine menschliche Demokratie. Leider stoßen wir bei der Polizei heute Abend nicht auf offene Ohren“, erläutert Raphael Thelen, Pressesprecher der Neuen Generation und selbst erfahrener Journalist. Bereits am 19. Mai hatte die Neue Generation dem Vorstandsvorsitzenden des Springer-Konzerns Mathias Döpfner einen Brief geschrieben, mit der hoffnungsvollen Absicht, einen konstruktiven Dialog anzustoßen.
Am heutigen Sonntag beschloss das Parlament der Menschen seinen letzten Sitzungstag. Das Parlament der Menschen ist frei von Lobbyismus und somit ein Gegenentwurf zum Bundestag, dem „Parlament der Lobbys“. Drei Tage lang kamen in einem Kuppelzelt auf der Bundestagswiese 60 geloste Menschen aus ganz Deutschland zusammen, um gemeinsam über eine neue Generation der Demokratie zu debattieren.
|
|
|
|
|
Pressekontakt Neue Generation E-Mail: presse@neuegeneration.com
Pressebilder: Alle unsere Pressefotos/-videos finden Sie hier.
Pressebegleitung: Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegeben Pressekontakten.
Webseite: Weiteres Informationsmaterial finden Sie auf unserer Webseite unter: www.neuegeneration.com
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Henning Jeschke c/o Projekt Menschlichkeit, Bahnhofstr. 44, 17489 Greifswald, E-Mail: community@neuegeneration.com
|
|
|
|
|
|
|
Klicken Sie hier, wenn Sie sich von unserem Newsletter abmelden möchten.
| | | |