Berlin, 23.02.2026, 8:30 Uhr — In ganz Deutschland protestieren Unterstützer*innen der Neuen Generation heute gegen die gefährliche Allianz aus Rechten und Reichen. In Berlin wird auf einer Schilderbrücke, in sechs weiteren Städten ungehorsam auf großen Straßen protestiert. Die bundesweite Aktion läutet ein neues Kapitel der Neuen Generation ein und setzt den Fokus für das Jahr.
Mit bundesweiten Protesten zur sogenannten #MerzMafia – der Allianz aus überreichen Menschen und rechten Politiker*innen – lanciert die Neue Generation am heutigen Montagmorgen ihre Strategie für das Jahr 2026. Seit 8:00 Uhr protestieren Menschen in Berlin auf einer Schilderbrücke über der A100 im Bereich der Sonnenallee. Sie haben Banner mit dem Schriftzug „Wir rasen in den Faschismus – #MerzMafia“ und dem Logo der Neuen Generation entrollt. Die Polizei hat die Autobahn kurzzeitig gesperrt. Die gleichen Banner kommen auch in Halle (Saale), Leipzig, München, Kassel, Potsdam und auf der Nordseeinsel Pellworm zum Einsatz, wo mehrere Menschen der Neuen Generation ungehorsam auf die Straße gehen.
Die Menschen protestieren für eine Neue Generation des Miteinanders und für ein Update unserer Demokratie, das die Schwachstellen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung beheben soll. Diese Schwachstellen werden von der demokratiezersetzenden #MerzMafia bereits aktiv ausgenutzt. Das Ziel: die #MerzMafia überwinden und das Geld der Milliardäre allen zugutekommen lassen.
„Unsere Demokratie steht an einem Kipppunkt. Wir brauchen dringend ein Update unseres Systems, um die Zivilgesellschaft gegen den drohenden Faschismus zu stärken“, sagt Laila Fuisz (25), Sozialarbeiterin, die am heutigen Protest in Berlin beteiligt ist. „Die Schwächen unserer Demokratie machen sich die Rechten und Reichen zunutze. Das sehen wir zum Beispiel am Umgang mit gesichert verfassungsfeindlichen Parteien: Die AfD sitzt in Talkshows statt auf der Anklagebank eines Verbotsverfahrens.“
Weltweit gibt es nur noch 29 freiheitliche Demokratien. Am Beispiel USA wird deutlich, wie schnell eine Demokratie ins Autoritäre kippen kann: Die brutale Menschenjagd von Donald Trumps Schlägertruppe ICE sorgt in der Zivilgesellschaft für Entsetzen – gleichzeitig ist sie Ziel für Verfassungsfeinde wie die AfD und deren milliardenschwere Unterstützer. Eine ICE-ähnliche Behörde ist für einen Rechtsstaat wie Deutschland jedoch inakzeptabel.
Für die Allianz aus Rechten und Milliardären sowie die Aushöhlung zivilgesellschaftlicher Errungenschaften steht wie kein Zweiter Friedrich „Blackrock“ Merz mit seiner CDU-Politik: keine Steuern für Überreiche, weniger Bürgergeld für alle, weniger und spätere Rente, Investitionen in das fossile Verderben statt Klimageld für alle sowie weniger Klima- und Menschenschutz.
„Für Profit, Macht und Einfluss verrät die #MerzMafia die Interessen der Gesamtbevölkerung“, sagt Andrea Grahm (51), Ingenieurin, die heute in München beteiligt ist. „Statt eines Abbaus sozialer Errungenschaften und einer Appeasement-Politik brauchen wir eine faire Politik für alle und eine starke Zivilgesellschaft!“
Im Unterschied zur Letzten Generation hat die Neue Generation ihre Strategie um eine zweite Säule ergänzt: Sie leistet weiterhin friedlichen zivilen Widerstand, baut aber gleichzeitig alternative Strukturen auf: In Parlamenten der Menschen wird die Zivilbevölkerung darin trainiert, trotz unterschiedlicher Positionen miteinander ins Gespräch zu kommen sowie Entscheidungen zu treffen, ohne dass Profit und Menschenfeindlichkeit mitbestimmen.
Als repräsentativ ausgeloste Bürger*innenräte sind die Parlamente der Menschen weniger anfällig für milliardärsgesteuerten Lobbyismus als der Bundestag. Seit Mai 2025 hat die Neue Generation zwei bundesweite und vier lokale Parlamente der Menschen organisiert in Berlin-Neukölln, Stuttgart, München und Frankfurt am Main. Erst am vergangenen Samstag tagte in Frankfurt am Main ein lokales Parlament zum Thema Wohnen im Rhein-Main-Gebiet.
Im März 2026 veranstaltet die Neue Generation eine digitale Workshop-Reihe mit dem Titel „Geloste Räte neu denken“. Sie ist offen für alle Menschen, die nicht länger hinnehmen wollen, dass Bürger*innenräte folgenlos bleiben (siehe Studie „Klimaräte in Deutschland“). Die Workshop-Reihe zählt bislang knapp 80 Anmeldungen, darunter Vertreter*innen namhafter NGOs.
Das dritte bundesweite Parlament der Menschen findet im Rahmen der nächsten „Revolution Days“ vom 17. bis 19. April 2026 statt – erstmals online. Thema wird ebenfalls die wachsende Bedrohung durch den Faschismus sein. Rund um die kommenden Wahlen in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern wird voraussichtlich im Herbst 2026 das vierte bundesweite Parlament der Menschen einberufen.
Joyce Fiedler (27), Biologiestudentin, ist heute in Halle dabei: „Um die Zivilgesellschaft gegen den Faschismus zu stärken, übt die Neue Generation immer wieder den friedlichen Widerstand. Genau das mache ich heute hier in Halle, und viele weitere Menschen stehen gerade in ganz Deutschland auf der Straße.“ Sie ergänzt: „Auch in den Parlamenten der Menschen wird geübt – nämlich miteinander ins Gespräch zu kommen. Mit unserem vierten Parlament der Menschen werden wir der Gesellschaft im Herbst einen ‚anderen Bundestag‘ zeigen!“
Am heutigen Montagabend um 19:00 Uhr findet ein öffentlicher Zoom-Call der Neuen Generation statt. Unter Anwesenheit einiger Protestierender soll der Auftaktprotest ausführlich erklärt und die neue Ausrichtung vorgestellt werden. Unter diesem Link können Sie ohne Anmeldung teilnehmen.